Monitoring und Berichtspflichten

Eine zentrale Verpflichtung, die sich für die EU-Mitgliedsstaaten aus der Vogelschutz- und der FFH-Richtlinie ergibt, besteht darin, durch Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen für die Lebensraumtypen und Arten von europaweiter Bedeutung einen günstigen Erhaltungszustand zu erhalten oder wiederherzustellen.

Ob und in welchem Umfang dieses Ziel erreicht wird, ist nur durch eine entsprechende Überwachung des Erhaltungszustandes dieser Lebensraumtypen und Arten (Monitoring) feststellbar.

Die wichtigsten Ergebnisse dieses Monitorings und weitere Informationen sind Teile der Berichte, die jeder Mitgliedsstaat in einem sechsjährigen Turnus an die EU-Kommission verpflichtend zu erstatten hat (Berichtspflichten).

Monitoring und die Erfüllung der Berichtspflichten liefern für alle Ebenen (EU, Mitgliedsstaat; in der Bundesrepublik auch für die Bundesländer) wichtige Informationen zum aktuellen Zustand von Lebensraumtypen und Arten. Ein zeitlicher Vergleich zeigt – positive oder negative - Entwicklungen auf. Daten aus dem Monitoring und den Berichten bilden eine wichtige Grundlage für das Gebietsmanagement und für das Ergreifen gezielter Maßnahmen, um unerwünschten Entwicklungen gegenzusteuern.

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